Der Salzburger Kunstverein
sucht ab 1. Januar 2014
eine/n neue/n Direktor/in
Der Salzburger Kunstverein begreift sich als zentrale Vermittlungsinstanz für zeitgenössische Kunst. Er ist ein Ort der Präsentation aktueller Tendenzen zeitgenössischer Kunst, der Begegnung mit KünstlerInnen sowie der lebendigen Auseinandersetzung mit Kunst, Kunsttheorie und Kulturpolitik.
Das Ausstellungs- und Atelierhaus „Künstlerhaus“ im Besitz des Salzburger Kunstvereins verfügt über drei unterschiedliche Ausstellungsräumlichkeiten und beherbergt 21 Ateliers, in denen KünstlerInnen und KünstlerInnenkollektive vor Ort arbeiten. Nähere Informationen über den Salzburger Kunstverein entnehmen Sie bitte dieser Website.
Aufgaben:
• Konzeption und Durchführung des Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramms
• Herausgabe von Publikationen
• Management des Salzburger Kunstvereins und des Künstlerhauses (inklusive der Ateliers für KünstlerInnen und Kulturinitiativen)
• Requise von Sponsor- und diversen Fördergeldern
Voraussetzung:
• abgeschlossenes Hochschulstudium im Fach Kunstgeschichte oder vergleichbare Qualifikation
• Erfahrung als Kurator/in
• ausgezeichnete Kenntnisse der internationalen Gegenwartskunst
• Managementerfahrung
• Führungsqualitäten und Teamfähigkeit
• Wohnsitznahme in Salzburg
• Organisations- und Kommunikationsgeschick
Wir bieten: befristete Anstellung (5 Jahre) mit Verlängerungsmöglichkeit
Entlohnung: EUR 50.000,-- Jahresgehalt brutto
Bewerbung: schriftlich mit Lebenslauf, Publikationsliste, Foto, Zeugnissen und Konzept im Umfang von maximal zwei A4 Seiten mit einer Darstellung Ihrer grundsätzlichen Vorstellungen zur Programmgestaltung
bis spätestens 15. Mai 2013 an den
Vorstand des Salzburger Kunstvereins
Salzburger Kunstverein
Hellbrunner Straße 3
5020 Salzburg
e-mail: petter@salzburger-kunstverein.at

Liebe Mitglieder und Interessierte,
wir möchten Sie herzlich zur diesjährigen Kunstreise nach Kiew und Odessa unter der Reiseleitung von Frau Mag. Hemma Schmutz einladen!
Obwohl die Ukraine das zweitgrößte Land Europas ist, war es lange Zeit nur ein weißer Fleck auf der Landkarte. Dabei kann die Ukraine, die erst seit 1991 als eigenständiger Staat besteht, auf eine bemerkenswerte Geschichte zurückblicken. Durch die Orangene Revolution 2004 ist die Ukraine ins Blickfeld der Aufmerksamkeit geraten und ist nach Jahrzehnten einer Politik der Russifizierung auf der Suche nach einer nationalen Identität. Die Kunstszene der Ukraine befindet sich im Aufbruch und bewegt sich auf einem Drahtseilakt zwischen Osten und Westen.
Detaillierte Informationen zur Reise erhalten Sie von Katrin Petter.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und eine spannende Reise!
Im Künstlerhaus wird per 1. Mai ein Atelier mit zwei Arbeitsräumen frei. Es kann sowohl das gesamte Atelier als auch ein einzelner Arbeitsraum gemietet werden.
Das Atelier ist zweigeschoßig, Fenster Richtung Nord-Westen, zugänglich vom Ausstellungsgeschoß (Ringgalerie), Wasseranschluss im Atelier, Toilette am Gang.
Es verfügt über zwei große Atelier-/Arbeitsräume:
1. im Erdgeschoß im Ausmaß von 39,11m²
2. im ersten Obergeschoß mit 43,70 m²
Ausmaß des gesamten Ateliers: 88,31 m²
inkl. Vorraum im EG (3,69 m²) und Abstellraum im EG (1,81m²)
Mitkosten des gesamten Ateliers:
Euro 831,98
(nach Verbrauch, Akontierung auf Basis der Heizkosten des Vormieters)
Mietbeginn: 1. Mai 2013
Mietdauer: 3 Jahre
Kaution: 1,5 Monatsmieten (d.h. 1.247,97 Euro)
Eine Besichtigung ist nach telefonischer Voranmeldung (Tel. 0662 / 84 22 94 10)
Montag bis Freitag von 9–13 Uhr möglich.
Schriftliche Bewerbungen von Künstlermitgliedern des Salzburger Kunstvereins sowie Kulturinitiativen sind mit ausführlicher Begründung des Bedarfes sowie mit dem Nachweis des künstlerischen Schaffens bis spätestens 31. März 2013 an den Vorstand zu richten.
(12.08.1923 – 14.01.2013)
1974 – 2010 Atelier im Künstlerhaus Salzburg
Lebte in Übersee am Chiemsee
Walter Brendel, 1923 in Ludwigshafen am Rhein geboren, lernte zunächst im Malerbetrieb seiner Familie. Ab 1940 besuchte er zahlreiche Akt- und Portraitkurse, bis er 1941 von der Wehrmacht zum Militärdienst eingezogen wurde. Aufgrund einer schweren Verletzung an der Kriegsfront in Russland wurde Brendel ein fünfmonatiger Urlaub am Chiemsee genehmigt, welchen er zum Malen nutzte. 1943 sah er die Ausstellung „Entartete Kunst“ in München, in der insbesondere die Bilder Noldes und Kirchners bleibenden Eindruck bei ihm hinterließen. Nach der Entlassung durch die Wehrmacht im Jahr 1944 übersiedelte Brendel nach Übersee am Chiemsee und studierte zwischen 1946 und 1948 an der Münchner Akademie bei Karl Casper. Ab 1948 widmete er sein Werk der Abstraktion und begann im Rahmen des europäischen Informel eine eigene, unverwechselbare Bildsprache zu entwickeln. 1960 hielt er sich mehrere Monate in Paris auf.
Seit 1974 nutzte Walter Brendel ein Atelier im Salzburger Künstlerhaus, in dem er bis 2010 regelmäßig arbeitete. Er war Mitglied der Salzburger Künstlergruppe „Gruppe 73“, die 1973 unter der Federführung von Herman Ober ins Leben gerufen wurde und bis zum Ende ihrer Aktivität 1979 auch international ausstellte. Brendel feierte mit seiner Kunst große Erfolge vor allem in Deutschland und Österreich. Das Wilhelm-Hack Museum in Ludwigshafen am Rhein widmete ihm 1980, 1993/94 und 2003 Einzelausstellungen, die Galerie der Stadt Salzburg zwei Ausstellungen in den Jahren 1988 und 2008/09. Des Weiteren präsentierte er seine Werke in Einzelausstellungen u. a. in Köln, Kopenhagen, München, Paderborn oder Reims. Zudem war der Künstler in zahlreichen Gruppenausstellungen vertreten. 2003 wurde Walter Brendel mit dem Goldenen Verdienstzeichen des Landes Salzburg ausgezeichnet.
Am 14. Januar 2013 verstarb Walter Ludwig Brendel in Übersee am Chiemsee und wird am Freitag, den 18. Januar 2013, um 14 Uhr in der Pfarrkirche Übersee beerdigt.
Hurra! gold extra hat den Outstanding Artist Award 2012 für Interdisziplinäre Kunst gewonnen! Der Preis wird vom Bundesministerium für Kunst und Kultur an an herausragende, junge KünstlerInnen vergeben. Insbesondere hat gold extra den Preis für ihr Spiel „Frontiers“, das Flucht und Migration thematisiert, erhalten. Die Verleihung des Preises erfolgt am 5. September im Rahmen einer Gala durch Bundesministerin Dr. Claudia Schmied.
Derzeit sind gold extra in Projekten und Recherche zwischen Holland, Schottland, Kenia und Uganda verstreut, wir dürfen auf das nächste Jahr gespannt sein!
1980 – 1984 Vorstandsmitglied im Salzburger Kunstverein
1973 – 2007 Atelier im Künstlerhaus Salzburg
lebte und arbeitete in Salzburg und Salina/Eolische Inseln
Herbert Stejskal, geboren 1940 in Salzburg, studierte von 1959 bis 1963 bei Eduard Bäumer an der Wiener Hochschule für Angewandte Kunst. 1966/67 war er Mitarbeiter von Emilio Vedova in Venedig und Montreal, 1966-69 dessen Assistent an der Internationalen Sommerakademie für Bildende Kunst in Salzburg in der Klasse Malerei.
Von 1970 bis 1980 hatte er die technische Leitung der Internationalen Sommerakademie für Bildende Künste und ab 1976 einen Lehrauftrag für Grafik an der Abteilung „Bildnerische Erziehung“ der Hochschule Mozarteum Salzburg inne. Er war Mitglied der Salzburger Künstlergruppe „Gruppe 73“, die 1973 unter der Federführung von Herman Ober ins Leben gerufen wurde und bis zum Ende ihrer Aktivität 1979 auch international ausstellte.
Von 1980 bis 1984 war Herbert Stejskal Vorstandsmitglied im Salzburger Kunstverein. In dieser Zeit war er zusammen mit Ina Stegen für die Programmgestaltung verantwortlich. Das ehemalige Mitglied der „Gruppe 73“ verfügte sowohl über eine starke Verankerung in der Salzburger Kunstszene als auch über viele internationale Kontakte und Erfahrungen, die er für die Durchführung und Durchsetzung eines anspruchsvollen Ausstellungsprogramms erfolgreich nutzte. Stejskal bemühte sich um eine möglichst große Bandbreite, die von aktuellen Strömungen bis zur klassischen Moderne reichte. Die Mammutschau „Photographie als Kunst 1879-1979, Kunst als Photographie 1949-1979“, die das Künstlerhaus, das Traklhaus und den Petersbrunnhof füllte, die Antologien „Malerei 80“ und „New Art from a New City – Houston“ sowie ein Querschnitt durch die Papierarbeiten von Ernst Caramelles fallen in diese Zeit. Seit 1973 nutzte Herbert Stejskal ein Atelier im Salzburger Künstlerhaus, in dem er bis 2007 regelmäßig arbeitete.
1994 wurde Herbert Stejskal als O.Univ. Professor für Grafik an die Universität Mozarteum Salzburg berufen, von der er im Oktober 2008 emeritierte. Am Dienstag, 24. Jänner 2012, ist er verstorben.

Unter diesem Link kann man die Fotos von gold extra und Lili Fullerton-Schnell bei der Langen Nacht der Museen im Künstlerhaus am 1.10.2011 ansehen!


Ausstellung Sense and Sensibility
Ausstellung Taktiken des Wilderns. ORTung 2010

Ab jetzt kann man das knallige Rot unseres Hauses auch in der Hosentasche mitnehmen – und praktischerweise können Sie darin noch dazu Ihre Notizen machen! Für Ihren eigenen Bedarf oder auch als tolle Geschenksidee!
Das handliche Notizbuch (18 x 12 cm, 192 Seiten, unliniert) können Sie in unserem Shop kaufen (Di-So 12-19 Uhr) oder auch zu den Bürozeiten (Mo-Fr 9-13 Uhr) mitnehmen.
Preis pro Stück: 12 Euro
Preis pro Stück für Mitglieder: 10 Euro
Sonderpreis für zwei Stück: 20 Euro

Ausstellung Maja Vukoje
Ausstellung Annja Krautgasser. Giants and Mosquitoes

Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können: Die Zeichnungen von Dan Perjovschi sind nicht nur bei uns in der Ringgalerie zu sehen, sondern ab sofort auch auf T-Shirts zu erwerben!
Die T-Shirts in der Farbe weiß können bei uns im Shop zu à 19 Euro gekauft werden. T-Shirts für Damen (tailliert) gibt es in den Größen S, M, und L, T-Shirts für Herren in den Größen M, L und XL.
In unserem Shop (Di-So 12-19 Uhr) haben Sie die Möglichkeit, die T-Shirts zu probieren und zu kaufen. Sie können die T-Shirts aber auch postalisch gegen Vorauskasse bestellen.
Für Mitglieder gibt es 10 Prozent Ermäßigung!

Das neue magazin 15 / Jahresbericht 2010 liegt ab sofort druckfrisch bereit! Darin finden Sie alle Informationen zu Ausstellungen und Veran-
staltungen des Jahres 2010.
magazin 15 / Jahresbericht 2010
Für Mitglieder gratis - als Dank für Ihre Unterstützung! Falls sie gerne ein Exemplar zugesendet haben möchten, schicken Sie einfach eine kurze Mail an knauseder@salzburger-kunstverein.at mit der gewünschten Adresse. Sie können sich das magazin aber auch gerne abholen (Mo 9-15 Uhr, Di-Fr 9-19 Uhr,
Sa-So 12-19 Uhr).

Ausstellung Marzena Nowak
Ausstellung Sprachquellen / Bildflüsse / Textmeere. Linz an der Salzach