04–07
2006

Ausstellungen 2006

27.04.–09.07.2006
Ausstellung

Café Cult #26: Anja Ronacher

In der Ausstellungsreihe im Café Cult waren im Frühjahr/Sommer 2006 Fotografien der Künstlerin Anja Ronacher (geboren 1979, lebt und arbeitet in Wien) zu sehen.

Neben zwei Aufnahmen aus der 2004 entstandenen Serie „Böhmen liegt am Meer“ wurden neue Arbeiten – aufgenommen im Naturhistorischen Museum in Wien und in einer Kirche in Hallein bei Salzburg – präsentiert.

„Der Fokus meiner Arbeiten ist zugleich im Bild und dennoch außerhalb des abgebildeten Gegenstandes. Ich beschäftige mich in meinen Arbeiten mit Begriffen wie Utopie und Heterotopie, mit Auslagerung, Abgrenzung und dem Begriff des Verschwindens. Der utopische Kern der Fotografie liegt in der Utopie des Festhaltens von Zeit. Meine Arbeit ist stark von der Tätigkeit als Locationscout beeinflusst. Als Schauplätze einer möglichen, vergangenen Handlung haftet den Räumen die Unheimlichkeit des Verborgenen und der Abwesenheit an.“
(Anja Ronacher)

Anja Ronacher geboren 1979 in Salzburg 1999-2005 Universität für Angewandte Kunst Wien, Bühnen- & Filmgestaltung 2003-2004 Akademie der Bildenden Künste Wien, Fotografie 2004 Estonian Academy of Arts, Tallinn, Fotografie 2005 Stipendium für die Sommerakademie Salzburg, Klasse Lynne Cohen seit 2000 Arbeiten für Film und Theater Ausstellungsbeteiligungen: 2002 the essence, Filmreihe der Universität für Angewandte Kunst, Künstlerhauskino Wien 2004 sequel, EAA gallery, Tallinn 2005 Ausstellung der Nominierungen für den Walter Koschatzky-Kunstpreis, Hofstallungen, MUMOK 2005 Böhmen liegt am Meer, Universität für Angewandte Kunst, Klasse für Bühnen- & Filmgestaltung 2005 Utopia Now, Abschlussausstellung der Internationalen Sommerakademie für Bildende Kunst, Saline Hallein 2005 Blick A, Blick B, Salzburger Kunstverein, Salzburg

N°43, Februar 2006, C-Print auf Alu

N°43, Februar 2006, C-Print auf Alu
Foto: Anja Ronacher