07–09
2011
 
Newsletter Suche Facebook Vimeo Twitter YouTube Instagram English

Termine Vorschau

21.07.–25.09.2011
Ausstellung im Großen Saal

Sense and Sensibility

Nehmen Sie teil an „Die offene Bibliothek“ von Clegg & Guttmann!

Die Wechselbeziehungen von bildender Kunst und Literatur sind vielfältig. Historisch gesehen sind die Bezüge klar, wenn wir an den Dadaismus, die écriture automatique des Surrealismus, an die Visuelle Poesie der 1960er Jahre oder die konzeptuelle Kunst denken. Aber wie sieht der zeitgenössische Umgang bildender KünstlerInnen mit Belletristik aus?

Im Zentrum von „Sense and Sensibility“ stand jedoch weniger das Verhältnis von Text und Bild, sondern vielmehr die Frage, wie Literatur bildende KünstlerInnen inspiriert. Inwieweit sie (noch) von Texten der Literatur beeinflusst werden, welche Werke sie lesen und wie sie in ihre künstlerischen Arbeiten einfließen. In den Blick genommen wurden auch die Wechselwirkungen zwischen der Arbeit bildender KünstlerInnen und der von SchriftstellerInnen, wobei auch die Thematik von Doppelbegabungen behandelt wurde.

Einen besonderen Schwerpunkt setzte die Ausstellung im Bereich Postkolonialismus – so wurde das Reisen, Eroberungen, die Befreiung von Fremdherrschaft und das Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen in den künstlerischen Arbeiten thematisiert.

KünstlerInnen:
Anita di Bianco, Mary Ellen Carroll,
Clegg & Guttmann, Julius Deutschbauer,
Ines Doujak, Brendan Fernandes,
Michael Höpfner, Lucas Horvath,
Jakob Lena Knebl, Eva Kotátková,
Christine Meisner, Anna Meyer, Stephanie Mold,
Katrin Plavcak

Kuratorin: Hemma Schmutz
Projektassistenz: Susanne Staelin

Julius Deutschbauer, Bibliothek ungelesener Bücher, durchgehend seit 1997.

Julius Deutschbauer, Bibliothek ungelesener Bücher, durchgehend seit 1997.
Foto: Andrew Phelps, © Salzburger Kunstverein

Eva Kotátková, House Arrest No.1, 2009, Fotografie.