Daniela Zeilinger. Yonder
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Eröffnung: Fr, 23.07.2021 | 20 Uhr
Kabinett
24.07.2021 - 03.10.2021

Daniela Zeilinger. Yonder

Daniela Zeiliger, Sakura, 2021, 190 x 150 cm, analoger C-Print vom Dia (Ausschnitt)
Foto: © Daniela Zeilinger

Daniela Zeilinger arbeitet an Schnittstellen unterschiedlicher Disziplinen, insbesondere von Malerei und Fotografie. Die ontologische Reflexion fotografischer Bildräume bildet dabei ein zentrales Motiv. In ihrer Ausstellung Yonder re-aktualisiert die Künstlerin Fragestellungen über den Wirklichkeitsbezug der Fotografie. Ihre Arbeiten, analoge Fotografien, entstehen in einem vielschichtigen Prozess aus Transformation und Übersetzung. Sie oszillieren zwischen Abbild und Imagination, Fotografie und Malerei. Ein enigmatisches Narrativ verbindet die einzelnen Bildräume und evoziert einen Ort, an dem man nie sein kann: yonder.

 

„In meiner künstlerischen Arbeit treten Malerei und Fotografie in einen Dialog. Die Fotografien entstehen in einem multimedialen Prozess aus Transformation und Übersetzung: Malerei, Zeichnung, Cut Out, Collage, hochauflösendes digitales Display, Re-Fotografiertes, schichten sich im Arbeitsprozess zum Bild. Analog zu Tänzer_innen, die den Score einer Choreografie interpretieren, werden dabei Übersetzungsfehler, Pixel, Pinselstrich, Licht und Schatten – letztere als Verweis auf die fotografische Bildgenese – zu Kollaborateuren bei der Komposition fotografischer Konstrukte.“ (Daniela Zeilinger)

 

Daniela Zeilinger (*1976, Linz/Österreich) lebt und arbeitet in Wien. Sie studierte Bildende Kunst an der Akademie der bildenden Künste Wien sowie Tanz, Kontext, Choreografie an der UDK Berlin und Freie Kunst an der Kunsthochschule Berlin Weißensee. Ihre Arbeiten wurden in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen im In-und Ausland präsentiert. 2020 erhielt die Künstlerin das Staatsstipendium für Künstlerische Fotografie.  danielazeilinger.com